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Renovationen in der Schweiz: Wie oft sind sie nötig?

Von IMMO meyer – Lesezeit: ca. 5 Minuten

Wer eine Immobilie besitzt, kommt früher oder später mit dem Thema Renovation oder Sanierung in Kontakt. Doch wie oft sind solche Arbeiten sinnvoll, welche Unterschiede gibt es zwischen Sanierung, Modernisierung und Renovation – und welche Kosten oder Planungen müssen berücksichtigt werden?

Renovation, Modernisierung oder Sanierung?

  • Renovation: optische Auffrischungen wie Malerarbeiten, neue Bodenbeläge oder das Lackieren von Fenstern. Ziel: das Erscheinungsbild erhalten.
  • Sanierung: behebt Mängel an der Substanz. Beispiele: Schimmel entfernen, ein undichtes Dach reparieren oder einen feuchten Keller trockenlegen.
  • Modernisierung: gezielte Aufwertungen wie bessere Wärmedämmung, neue Heizsysteme oder Photovoltaikanlagen. Hier geht es um Energieeffizienz und Komfort.

In der Praxis fliessen die Begriffe oft ineinander: Wer das Dach saniert, entscheidet sich häufig gleichzeitig für bessere Dämmung und einen frischen Anstrich.

Warum renovieren?

Die Gründe sind vielfältig:

  • Werterhaltung: Regelmässige Pflege schützt vor Wertverlust.
  • Reparaturen: Schäden wie Feuchtigkeit oder Schimmel sollten früh behoben werden, bevor hohe Folgekosten entstehen.
  • Komfort: Modernisierte Räume steigern die Wohnqualität.
  • Nachhaltigkeit: Energetische Verbesserungen sparen Kosten und schonen die Umwelt.

Planung Schritt für Schritt

  1. Bestandsaufnahme: Was ist dringend, was kann warten?
  2. Massnahmen festlegen: Selbst renovieren oder Handwerker beauftragen?
  3. Kosten kalkulieren: Offerten einholen und Puffer für Unerwartetes einplanen.
  4. Zeitfenster: Renovationen so legen, dass der Alltag wenig beeinträchtigt wird.
  5. Bewilligungen prüfen: Je nach Kanton kann eine Baubewilligung erforderlich sein.

Finanzierungsmöglichkeiten

  • Eigenkapital einsetzen
  • Hypothek erhöhen
  • Vorsorgegelder (Säule 2 oder 3) nutzen
  • Fördergelder für energetische Sanierungen beantragen
  • Steuervorteile nutzen: Werterhaltende Investitionen sind meist abzugsfähig

Lebensdauer von Bauteilen

Jedes Bauteil einer Immobilie hat eine typische Lebensdauer. Beispiele:

  • Heizkessel: ca. 20 Jahre
  • Fenster: 25–30 Jahre
  • Dachziegel: bis 50 Jahre
  • Bodenbeläge (Parkett, Platten): 20–40 Jahre
  • Küchengeräte: 10–15 Jahre

Wer diese Zyklen kennt, kann Renovationen rechtzeitig planen und Budgetfallen vermeiden.

Regelmässige Renovationen sorgen nicht nur für eine schöne Optik, sondern sichern den Wert Ihrer Immobilie langfristig. Mit einer durchdachten Planung und der richtigen Finanzierung vermeiden Eigentümer Überraschungen.

Sie möchten wissen, wann und wie oft Ihre Immobilie renoviert werden sollte? Das Team von IMMO meyer analysiert Ihre Situation, erstellt einen massgeschneiderten Plan und unterstützt Sie bei allen Schritten.

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